Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Mediation ist KEIN Gerichtsurteil: JEDER gewinnt!Wie lange dauert ein Mediationsgespräch?
Was kostet eine Mediationssitzung?
Wo finden Mediationsgespräche statt?
Wer nimmt an einer Mediation teil?
Gibt es nach einem Mediationsgespräch Gewinner und Verlierer?
Fällt die Mediatorin ein Urteil?
Welches Risiko geht man mit einer  Mediation ein?
Wann garantiert das Mediationsverfahren einen Erfolg?
Für welche Fälle eignet sich eine Mediation grundsätzlich?

Wie lange dauert ein Mediationsgespräch?

Die Dauer einer Mediationssitzung variiert nach den Themen des Konfliktes und hängt von den Wünschen der Beteiligten ab. Eine Sitzung dauert üblicherweise ca. 2 bis 4 Stunden. Häufig genügt ein Treffen.

Was kostet eine Mediationssitzung?

Ich rechne grundsätzlich nach Stunden- oder Sitzungssätzen ab, die individuell je nach Fall vereinbart werden. Die Kosten des Verfahrens werden normalerweise gemeinsam und zu gleichen Anteilen von den Verfahrensbeteiligten getragen.
Mediation bietet die Chance, Auseinandersetzungen vor Gericht und damit schwer abschätzbare und teure Prozesskosten zu vermeiden.

Wo finden Mediationsgespräche statt?

Es sind viele Orte denkbar. Sowohl das Büro der Parteien als auch ein völlig neutraler Ort wie zum Beispiel das Büro der Mediatorin.

Wer nimmt an einer Mediation teil?

Das richtet sich nach den Wünschen der am Konflikt beteiligten Parteien. Es gibt Mediationssitzungen, die zu dritt oder zu viert stattfinden (jeweils eine Person je Streitpartei, die Mediatorin sowie je nach Wunsch ein neutraler Fachanwalt). Möglich sind auch Treffen mit mehreren Personen oder Gruppen bei mehr als zwei Vertragspartnern.

Gibt es nach einem Mediationsgespräch Gewinner und Verlierer?

Nein. Es gibt keinen Gewinner oder Verlierer. Lösungen werden von beiden Parteien im Konsens gefunden und sind damit für beide Parteien vorteilhaft.

Fällt die Mediatorin ein Urteil?

Nein. Die Mediatorin ist eine neutrale Person, die keine Entscheidungsbefugnis hat. Sie begleitet das Gespräch und regt durch gezielte Fragen zur Lösungsfindung an. Die Entscheidung für eine Lösungsvariante wird von den Streitenden selbst getroffen. Nur so ist sichergestellt, dass beide Parteien gewillt sind, die Vereinbarung umzusetzen. Bei der Mediation handelt es sich um eine außergerichtliche Vorgehensweise, die dennoch eine rechtsverbindliche Vereinbarung anstrebt. Ich empfehle deshalb die enge Zusammenarbeit mit einem neutralen Fachanwalt, der Lösungen und Abschlussvereinbarung einer rechtlichen Prüfung unterzieht.

Welches Risiko geht man mit einer Mediation ein?

Keines! Mediation ist ein freiwilliges Verfahren und kann von jedem Streitenden zu jeder Zeit beendet werden.

Wann garantiert das Mediationsverfahren einen Erfolg?

Voraussetzung für eine erfolgreiche Mediationssitzung ist allein, dass Sie freiwillig an dem Gespräch teilnehmen und damit grundsätzlich an einer Konfliktlösung interessiert sind.

Für welche Fälle eignet sich eine Mediation grundsätzlich?

Mediation ist vor allem zur Lösung von Konflikten geeignet, in denen Beziehungen zwischen den Konfliktbeteilitgen nicht endgültig zerstört, sondern aus persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen aufrecht erhalten werden sollen, z.B. bei

  • Scheidung, Trennung
  • Erbstreitigkeiten
  • Auseinandersetzungen im Unternehmen:
    Zwischen Kollegen (wie z.B. Mobbing) oder Abteilungen
  • Konflikte an Schulen:
    Zwischen Schülern und/oder Lehrern
  • Nachbarschaftsstreitigkeiten
  • Mieter-/Vermieter-Konflikten
  • Verkehrsdelikten

 

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Logo Knauel, Heike Seyfferth, Mediation
 
Heike Seyfferth, Mediatorin